2004 © Maxim Tabachnik
Dionysos
Dieses Mosaik (2.–3. Jahrhundert) zeigt Dionysos, den Gott des Weins und der Festlichkeit, der in einer felsigen Umgebung mit einem Becher und einem Stab liegt. Sein Bild steht für Vergnügen, Wiedergeburt und die luxuriösen Ideale der römischen Elite. In Griechenland spielte der Kult des Dionysos eine zentrale Rolle bei ritueller Ekstase, im Theater und im Versprechen der Befreiung vom Alltagsleben – Vorstellungen, die später in Rom aufgegriffen wurden, wo Dionysos (Bacchus) sowohl kultivierten Luxus als auch göttlichen Schutz verkörperte. Solche Mosaiken in privaten Villen signalisierten Raffinesse, gesellschaftlichen Rang und die Verbindung des Besitzers mit zeitloser mythischer Freude.
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