2004 © Maxim Tabachnik
Antinous als Silvanus (Detail)
Dieses Fragment zeigt den Unterkörper des Antinous, dargestellt als Silvanus, den römischen Gott der Wälder und Felder. Neben ihm steht ein kleiner Altar mit einer griechischen Inschrift, die Antinoos nennt und das Stück mit dem Kult verbindet, den Hadrian einrichtete, nachdem sein Geliebter Antinous im Jahr 130 im Nil ertrank. Der Hund an seiner Seite erinnert an Silvanus’ Rolle als Hüter der Wälder und ländlichen Grenzen. Selbst in seinem unvollständigen Zustand verbindet das Werk göttliche Bildsprache mit der idealisierten Form, die die posthumen Darstellungen des Antinous prägte.
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