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Diese geschnitzte und bemalte Holzgruppe (1290–1310) aus der umbrisch-abruzzesischen Schule zeigt die thronende Jungfrau mit dem Christuskind auf ihrem Schoß. Das Kind erhebt die rechte Hand zum Segen und hält ein Buch, ein typisches Attribut der heiligen Lehre. Die Schule, die zwischen den Hügellandschaften Mittelitaliens tätig war, bevorzugte in gemalten und geschnitzten Werken langgestreckte Figuren und eine klare Frontalität. Diese Merkmale, zusammen mit der erhaltenen Polychromie, veranschaulichen regionale Vorstellungen von Autorität in Andachtsbildern.
2023 © Maxim Tabachnik
Vermählung von Dionysos und Ariadne
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