2022 © Maxim Tabachnik
Der MisanthropPieter Brueghel the Younger
Dieses allegorische Gemälde (um 1600) spiegelt nachreformatorische Themen des moralischen Verfalls wider. Eine mönchsähnliche Figur, in Frömmigkeit versunken, wird von einem Dieb bestohlen, der in einer Kugel eingeschlossen ist – ein Symbol für die Unentrinnbarkeit der Sünde. Brueghel kritisiert geistige Isolation und warnt, dass die Abkehr von der Welt nicht von ihrer Verderbtheit befreit. Die Szene verbindet Satire mit Moralphilosophie.
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