Boyacá
Eingebettet in die grünen Anden ist Boyacá ein Teppich aus smaragdgrünen Hügeln, funkelnden Seen und alten Kolonialstädtchen, in deren Kopfsteinpflasterstraßen die Geschichte nachhallt. Einst Herzland der Muisca-Konföderation, berühmt für Goldschmiedekunst und Rituale, wurde die Region später Bühne der spanischen Eroberung. Am 7. August 1819 entschied hier die Schlacht von Boyacá unter Simón Bolívar das Ende der spanischen Herrschaft in Kolumbien, ein Sieg, der jährlich als Pfeiler der nationalen Identität gefeiert wird.
Heute steht Boyacá für politische Stabilität, konservative Traditionen und enge Bindung an die Zentralregierung und setzt sich für ländliche und landwirtschaftliche Entwicklung ein. Die Wirtschaft vereint Landwirtschaft, Kohle- und Smaragdbergbau sowie wachsenden Tourismus, angezogen von Andenlandschaften und historischen Stätten. Herzlich verbundene Gemeinschaften bewahren katholische Feste, das kunstvolle Weben von Ruanas und eine Küche mit Ajiaco Boyacense und süßer oder mit Käse gefüllter Arepa Boyacense.
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