1996 © Maxim Tabachnik
Ossuarium-Wand
Gestapelte Schädel und lange Knochen bilden stabile Wände entlang eines schmalen unterirdischen Gangs. Dieser Abschnitt des Beinhauses (spätes 18. bis frühes 19. Jahrhundert) entstand, als Gebeine aus überfüllten Friedhöfen in stillgelegte Steinbruchstollen verlegt wurden. Die geordnete Geometrie der Knochen zeigt, wie Reformen der Aufklärung hygienische Anliegen mit einem rationalen, architektonischen Umgang mit der Sterblichkeit verbanden.
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