2015 © Maxim Tabachnik
Überflutetes Tal
Wenn der Lac de Guerlédan abgelassen wird, tauchen verfallene Häuser und blattlose Bäume in dem Tal wieder auf, das einst durch den Staudamm (1923–30) überflutet wurde. Der rissige Boden, die Steinmauern und die skelettartigen Stämme lassen eine Landschaft entstehen, die zugleich natürlich und vom Menschen geprägt ist, in der das Landleben der hydroelektrischen Moderne weichen musste. Diese geisterhaften Überreste erinnern an die Widerstandskraft von Bretagnes Vergangenheit in einem veränderten Land.
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