2022 © Maxim Tabachnik
Hochaltar
Dieser vergoldete Hochaltar (17. Jahrhundert) zeigt gestufte Nischen mit Heiligen, gedrehte salomonische Säulen (spiralförmige barocke Stützen) und dichte vegetabile Schnitzereien, die sich zum Gewölbe hin erheben. Er gehört zur Quito-Schule des kolonialen Barock, die europäische Formen mit lokaler Handwerkskunst für den Jesuiten-Gottesdienst verbindet. Seine überwältigende Oberfläche aus Blattgold verdeutlicht, wie visueller Prunk die katholische Lehre und die Autorität der Missionare stärkte.
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